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E-Bike fahren im Winter

Tief verschneite Winterlandschaften sind einfach wunderschön und auch eine E-Bike Tour im Schnee macht eine Menge Spaß.

Generell können Sie Ihr E-Bike genauso wie ein herkömmliches Fahrrad zu jeder Jahreszeit nutzen. Dennoch gibt es ein paar wichtige Aspekte die beachtet werden sollten. Welche das sind erfahren Sie hier.

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Im Vergleich zu einem herkömmlichen Fahrrad ist die Nutzung eines E-Bikes nicht nur deutlich komfortabler, sondern durch die Motorunterstützung schwitzt man auch nicht so stark. Die Gefahr mit durchgeschwitzter Kleidung vom Fahrrad zu steigen und sich eine Erkältung einzufangen ist somit bei einem E-Bike viel geringer.

Ein Allrounder für alle Jahreszeiten

Genauso wie ein herkömmliches Fahrrad, kann auch das E-Bike zu allen Jahreszeiten gefahren werden. Bei Temperaturen zwischen 5° Celsius und 30° Celsius fühlt sich die Elektronik am wohlsten, aber auch bei niedrigeren Temperaturen bis -10° Celsius können E-Bikes problemlos genutzt werden. Einzig zu beachten ist, dass der Akku bei Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes nach der Fahrt mit in die Wohnung genommen werden sollte und auch erst bei Fahrtantritt wiedereingesetzt werden sollte. Während der Fahrt selbst schaden Minustemperaturen dem Akku nicht, da sich dieser durch die ständige Stromentnahme selbst erwärmt und somit warmhält.

Generell gilt, dass das E-Bike immer dann in Frage kommt, wenn man sich die Fahrt auch mit einem normalen Fahrrad zutrauen würde. Besonders bei ungewohnten Straßen- und Untergrundverhältnissen sollte natürlich immer Wert auf einen angemessen und vorsichtigen Fahrstil gelegt werden. Nur bei sehr ungünstigen Wetter- und Untergrundbedingungen wie Glatteis oder hohen Schneeverwehungen sollte lieber auf das E-Bike verzichtet werden.

Safety First!

Die Sicherheit während einer E-Bike Tour steht immer an erster Stelle. Ein wichtiger Faktor in Bezug auf die Sicherheit ist die eigene Sichtbarkeit. Denn nichts ist für einen Radfahrer gefährlicher, als bei Dunkelheit oder schlechten Sichtverhältnissen von anderen Verkehrsteilnehmern übersehen zu werden. Daher ist es wichtig das E-Bike auf eine intakte Beleuchtung zu überprüfen, denn ein ordentliches Rücklicht und gute Beleuchtung sind das A und O. Zusätzlich kann die eigene Sicherheit mit reflektierender Kleidung und Reflektoren am Rad erhöht werden.

Während der Fahrt sollten ruckartige Lenkbewegungen oder ruckartiges Bremsen vermeiden, um nicht ins Schleudern zu geraten und das plötzliche Blockieren der Räder zu verhindern. Anfahren sollten Sie am besten auch immer mit einer geringen Unterstützungsstufe, um ein Durchdrehen der Räder zu vermeiden. Sollte es während der Fahrt doch einmal rutschig werden, dann vermeiden Sie das Bremsen, halten Sie das Lenkrad gerade und lassen Sie die Räder solange ausrollen, bis Sie sich wieder auf sicherem Untergrund befinden.  

Egal ob Schnee, Regen oder Sturm: Es kommt auf die richtige Kleidung an

 

Wichtig ist, dass man sich bei der Fahrt warm und gut geschützt fühlt. Deshalb ist eine den Wetterbedingungen angepasste Kleidung essentiell für einen schönen Ausflug mit dem E-Bike. 

Am besten hilft an kalten Tagen immer noch das altbewährte Zwiebelprinzip: Mehrere Lagen Kleidung übereinander anziehen. Neben einer wind- und wasserfesten Jacke empfehlen wir auch das Tragen einer winddichten Haube oder einer dünnen Mütze unter dem Helm, um den Kopf vor der Kälte zu schützen. Besonders wichtig beim E-Bike fahren im Winter ist auch das Tragen von Handschuhen, damit die Hände nicht frieren. Für die richtige Bedienung von Antriebssteuerung, Bremsen und Schaltung sind speziell für den Winter produzierte Fingerhandschuhe am besten geeignet.