Zurück zum Blog

Vorurteile gegenüber E-Bikes

Die größten Vorurteile gegenüber E-Bikes

Der Fahrradhandel boomt und das ist ganz besonders dem Trend E-Bike zu verdanken. Trotz den steigenden Verkaufszahlen halten sich Vorurteile und Irrtümer gegenüber E-Bikes hartnäckig - vor allem von denen, die selbst noch nie ein E-Bike gefahren sind. Wir haben uns die gängigsten Irrtümer rausgesucht und räumen mit den Vorurteilen auf.

Vorteile-Blogbeitrag

Vorurteil 1: E-Bikes sind nur was für Senioren

Stimmt überhaupt nicht: Elektrofahrräder sind für Jedermann. Natürlich haben Senioren und körperlich nicht so fitte Menschen viel Spaß mit E-Bikes und dank der elektrischen Unterstützung die Chance sich körperlich zu betätigen. Andere können mit dem E-Bike die Leistungsdifferenz zum Partner oder zur Radgruppe ausgleichen und endlich wieder gemeinsame Fahrradtouren unternehmen. Berufstätige nutzen das E-Bike als Fortbewegungsmittel um täglich zur Arbeit zu pendeln ohne verschwitzt dort anzukommen. Und auch für Sportler sind zum Beispiel E-Mountainbikes eine tolle Möglichkeit um neue Trails und höhere Anstiege zu meistern, neue Grenzen auszutesten und wesentlich weitere Radtouren zu unternehmen. E-Bikes sind also für alle da, die mehr Spaß am Radfahren haben wollen.

Vorurteil 2: E-Bikes sind gefährlich

Stimmt nur teilweise: Generell ist man mit einem E-Bike nicht schneller unterwegs, als mit einem normalen Fahrrad, sondern die Geschwindigkeit kann schneller erreicht werden. Bei den meisten Modellen ist die elektrische Unterstützung auf 25 km/h begrenzt. Eine Ausnahme bilden hier die sog. S-Pedelecs, die bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h unterstützen und für die eine Fahrerlaubnis benötigt wird.

Die meisten Unfälle passieren nicht aufgrund von zu hoher Geschwindigkeit, sondern aufgrund einer falschen Selbsteinschätzung. Als Neuling direkt den nächsten Profi-Trail auszuprobieren ist nicht ratsam, ganz egal ob mit E-Bike oder herkömmlichen Fahrrad. Die Gefahr geht dabei nicht vom Fahrrad oder E-Bike selbst aus, sondern von der Unerfahrenheit des Fahrers. Insbesondere bei E-Mountainbikes empfehlen wir deshalb Anfängern eine kleine Schulung bzw. ein Fahrtraining zu absolvieren, um ein Gefühl für das Bike zu bekommen.

Vorurteil 3: E-Bikes machen unsportlich

Stimmt nicht: Dank der elektrischen Unterstützung können schneller höhere Geschwindigkeiten erreicht werden, was für weitere Strecken und auch mehr Vergnügen beim Radfahren sorgt. Die Unterstützung funktioniert natürlich nicht von selbst und in die Pedale getreten werden muss immer, egal ob mit oder ohne Motorunterstützung.

Außerdem haben Studien ergeben, dass sich Fahrer von E-Bikes häufiger bewegen, als Fahrer von herkömmlichen Fahrrädern. Denn dank der Unterstützung trauen sich E-Bike Fahrer mehr zu und unternehmen oft wesentlich weitere und schwierigere Strecken.

Und auch leistungsstarke Sportler greifen auf E-Bikes zurück, besonders E-Mountainbikes werden immer beliebter und dank der Unterstützung erklimmen sportliche Mountainbiker extreme Steigungspassagen, die mit einem herkömmlichen MTB nie fahrbar wären. Mountainbiker können sich so vollkommen neuen Herausforderungen stellen und Strecken wagen, die Sie ohne Unterstützung nicht schaffen würden. Außerdem nutzen Sportler besonders gerne E-Bikes um dank der unterschiedlichen Unterstützungsstufen im Training eine optimale Pulsfrequenz einzuhalten.

Vorurteil 4: E-Bikes sind viel zu teuer!

Stimmt teilweise: Es ist nicht abzustreiten, dass E-Bikes aufgrund der elektronischen Ausstattung und dem Motor deutlich mehr kosten als normale Fahrräder. Dafür erhält man ein meist besser ausgestattetes Fahrrad, mehr Fahrspaß und mehr Lust an der Bewegung. Wird das E-Bike beim täglichen Pendeln als Ersatz für Auto und öffentliche Verkehrsmittel genutzt, dann werden sogar noch Kosten eingespart und man tut gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt. Die Freude am Fahren ist sowieso unbezahlbar ;-)

Vorurteil 5: E-Bikes haben eine zu geringe Reichweite!

Stimmt nicht: Natürlich besitzt der Akku eine begrenzte Reichweite, aber bei den meisten E-Bikes sind Reichweiten von über 100 km möglich und vor allem auch realistisch. Für Tagestouren und Pendler sollte die Akkukapazität also ausreichen. Somit muss ein vollgeladener Akku normalerweise nicht während der Tagestour geladen werden, aber natürlich macht es trotzdem Sinn immer ein Ladekabel dabei zu haben und bei Pausen ggf. etwas nachzuladen.

Wie hoch die Akkureichweite ist hängt auch immer von der Intensität der Unterstützung ab. Bei Fahrten in der niedrigsten Unterstützungsstufe sind Reichweiten bis 150 km machbar, wohingegen bei Fahrten mit durchweg hoher Unterstützung wesentlich geringere Reichweiten realistisch sind.

Vorurteil 6: E-Bikes sind viel zu schwer!

Stimmt teilweise: Durch die zusätzlichen Bauteile wie Akku und Motor ist ein E-Bike natürlich schwerer als ein herkömmliches Fahrrad. Allerdings spürt man diesen Gewichtsunterschied im Alltag und während der Fahrt nicht. Muss das E-Bike geschoben werden, dann besitzen die meisten E-Bikes eine elektrische Schiebehilfe um das Gewicht auszugleichen und den Transport zu erleichtern. Und sollte mal vergessen wurden sein den Akku zu laden, dann kann das E-Bike wie ein normales Fahrrad genutzt werden und ganz ohne Motorunterstützung gefahren werden.

Vorurteil 7: E-Bikes sind zu kompliziert zu bedienen!

Stimmt nicht: Wer mit einem Fahrrad umgehen kann, der kann auch ein E-Bike fahren. Die meisten E-Bikes funktionieren nach dem gleichen simplen Prinzip. Das System wird über das Display ganz einfach eingeschaltet. Über das Display kann dann ganz intuitiv und selbsterklärend die Intensität der Unterstützung eingestellt werden und schon kann losgeradelt werden. Der Akku lässt sich genauso leicht laden wie ein Smartphone. Einfach das passende Kabel anschließen und schon lädt der Akku auf und das E-Bike ist schnell wieder betriebsbereit.